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Beim Sportkegeln gibt es verschiedene Spielsysteme in den verschiedenen Spielklassen:
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Von Kreis - bis Landesebene (Verbandsebene) werden pro Punktspiel 120 Wurf auf neutralen Bahnen geworfen,
wobei die Gassen und Bahnen nach einer vorgeschrieben Anzahl von Würfen zu wechseln sind. Gassenzwang bedeutet, das vorgeschrieben
wird, auf welcher Seite des Vorderkegels die geworfene Kugel einschlagen darf. Eine falsche Gasse ist gleichbedeutend mit einem Fehlwurf
und wird mit Null gefallenen Holz bewertet. Das gleiche gilt wenn die Kugel die Bahn verlässt, also in die Pumpenrinne fällt.
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Die 1. und 2. Bundesliga (Herren) kegelt seit der Saison
2005/06 nur noch 120 Wurf pro Wettkampf (vorher waren es noch sportliche 200 Wurf) und führt Heim- und Auswärtsspiele durch, wobei die
Wertung des Spiels ein wenig anders ist als in den unteren Ligen. Eine Mannschaft besteht aus 6 Spielern und einem Ersatzspieler. Die
Auswärtsmannschaft darf sich 30 Minuten lang vor dem Wettkampf auf den gegnerischen Bahnen einspielen, um nicht ganz chancenlos beim
Punktspiel zu sein. Nun kann sich ein Laie nicht vorstellen warum Bohle-Bahnen unterschiedlich sein sollten, man kann es aber sehr schnell
und einfach erklären am Beispiel der FORMEL 1. Dort hat man die Probleme das alle Kurven mit verschieden Geschwindigkeiten gefahren werden
müssen, sonnst kommt man von der Strecke ab. Genauso ist es beim Kegeln, jede Bahn hat einen eigenen Charakter und muss anders gespielt
werden. Und wie man bei der Formel 1 andere Kurse hat, so hat man beim Kegeln andere Kegelhallen.
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Die Spielwertung setzt sich wie folgt zusammen:
- 2 Punkte für den Gesamtsieg einer Mannschaft, wobei alle 6 Einzel-Ergebnisse der Mannschaft addiert werden.
- 1 Zusatz-Punkt gibt es für die
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HEIM-Mannschaft, wenn wie hier abgebildet mindestens vier Einzel-Ergebnisse unter den bestens sechs liegen
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AUSWÄRTS-Mannschaft, wenn wie hier abgebildet mindestens drei Einzel-Ergebnisse unter den bestens sechs liegen.
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Wobei es hier noch einiges zu Beachten gilt. In dem zweiten Beispiel haben wir einen solch eher seltenen Fall.
Es gehen immer zwei von jeder Mannschaft gleichzeitig auf die Bahn (sie dürfen dann noch 5 Eingewöhnungswürfe auf der Anfangsbahn
machen), man braucht also für einen Wettkampf genau vier Kegelbahnen. Wenn in einer Kette (z.B. Ralf Mitscherling + Klaus Wendelken) zwei
gleiche Ergebnisse erzielt werden, so hat immer die auswärtige Mannschaft den Vorteil. Dieser führte in diesem Falle zum zusätzlichen
dritten Punkt. Werden die gleichen Ergebnisse aber in unterschiedlichen Ketten gespielt, so liegt der Vorteil bei dem zuerst gespielten
Ergebnis.
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Die Unterbewertung wie sie genannt wird kann auch sehr
wichtig sein für eventuelle Auf- bzw. Abstiegsentscheidungen. Aber es ist eben auch nicht einfach ein Spiel mit 6:0 zu gewinnen wie man
hier in den Beispielen schon ersehen kann. Man kann aber auch durchaus mal ein AUSWÄRTS-Spiel gewinnen, dafür aber darf man keinen
Ausrutscher im negativen Sinne haben. Der Ersatzspieler kann einmal pro Wettkampf jederzeit für einen Spieler eingewechselt werden, muss
dann aber zu Ende spielen.
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Ich hoffe Euch ein wenig über den Kegelsport vermitteln zu können, wer noch mehr wissen möchte schaut bitte in den LINKS nach.
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